13. Internationales Jeeptreffen

der

Country Jeeper Nürnberg e.V.

13.-15.9. 2002

Schellert / Neustadt a.d. Aisch

 

 

 

Für das diesjährige Treffen meiner lieben Nürnberger Freunde fehlen mir ja fast die Worte!!!

Warum?

Weil ich noch nie zuvor so viel Spaß hatte!

Und ich bin nun doch schon zum vierten Mal dabei!

 

Trotz später Ankunft Freitag Abend am Festgelände, die Luft ist schwarz und eisig kalt, kann es keine Schwierigkeit für mich sein „alte“ Freunde im spärlich beleuchteten Camp zwischen den Jeeps zu erkennen!

Das erste große Hallo findet schon hier draußen statt, setzt sich bei der Anmeldung fort und nimmt sein vorläufiges Ende im großen Festzelt.

 

Ich nenne bewußt keine Namen der einzelnen „Akteure“, die mit mir „mehr oder weniger“ dieses Wochenende verbracht haben...denn sollte ich nur einen einzigen davon vergessen, ich könnte mir das nie verzeihen! (Und derjenige wahrscheinlich auch nicht ;-)

 

Im Laufe des schon fortgeschrittenen Abends begegne ich immer mehr Bekannten, die jedes Jahr hier in Schellert aus allen nur erdenklichen Richtungen zusammenkommen, um Jeep & Mensch zu testen (Erklärung „Menschentest“ folgt!).

 

Wir Österreicher sind ja heuer nicht so stark vertreten, aber wir haben dieses Manko „a. d. B.“ wieder ausgemerzt: Ich zum Beispiel war mindestens so laut und lästig wie zehn Ösis auf einmal...

 

Außerdem (hat zwar nichts mit der erschienenen „Ösi-Stückzahl“ zu tun, ergibt aber trotzdem Pluspunkte für uns ;-) bin ich ja pflichtbewußt wieder mal sehr weit angereist, so daß ich den Pokal für den 1.Platz der weitesten Anreise in Empfang nehmen kann!

 

Aber ich merk´ grad, daß ich schon auf den Sonntag vorgreife, deswegen zurück zum Freitag, zurück zum „Menschentest“!

Den möchte ich in etwa folgendermaßen beschreiben:

 

WER hält´s WIE lange in der Bar aus?!?

 

Hier an dieser Stelle kann ich, ohne zu übertreiben von mir selbst behaupten: Sieger!!!

Mit der „Bestzeit“ von 5:45 a.m.

Ach ja...und danach am Parkplatz vor´m Zelt...ich wiederhole: AM PARKPLATZ gab´s dann noch eine „Jeep-samt-Fahrer-Beifahrer-Bergung“ zu erledigen...

Leider hab´ ich mir ja selbst ein Namens-Erwähnungsverbot auferlegt! ;-))

 

Oh...hätt´ ich fast vergessen, abgesehen von den lustigen Tatsachen muß ich natürlich auch die „trockenen Tatsachen“ der Veranstaltung anführen:

Samstag Früh wurde Jacky nachgefaßt (eingekauft), da der Vorrat, der für´s ganze Wochenende vorgesehen war, schon Freitag Nacht weg ges......... wurde!

Wer das wohl war?

Entschuldigung vielmals, aber ich hab´ auch nicht auf alle Fragen ´ne Antwort!

 

 

 

Am Samstag kommen noch viel, viel mehr Teilnehmer und Besucher zu diesem, über die Grenzen hinaus bekannten Treffen!

Die Familie der Jeeper wird immer größer, und diese Tatsache läßt auch den Unterhaltungswert auf Maria´s Jeep-Mercali-Skala auf eine stolze 12 steigen!!!

 

Der Parcour wurde wieder „very nice“ abgesteckt:

Eine Sektion ist zum Großteil im Retourgang zu bewältigen.

Da müssen manche schon einigermaßen künsteln um halbwegs fehlerfrei durchzukommen.

Für mich als Beifahrer ist es natürlich auch eine recht verzwickte Angelegenheit, diese Aufgabe quasi seitenverkehrt auf die Reihe zu bringen!

 

Eine andere Sektion muß „auf Zeit“ gefahren werden.

Hier hat sich „Mister XY“ einigermaßen übernommen und „s´mariele“ zerstört!

Der CJ7 macht einen regelrechten Hechtsprung über den vorletzten Hügel, als ob er den letzten auch noch überfliegen wollte.

Dieses Unterfangen hat nicht unbedingt einen positiven Ausgang:

Der Jeep kracht mit der Schnauze wie ein Düsenjäger in den Gegenhang...wir alle halten für Sekunden den Atem an...was logischerweise dem anschließend gestauchten Rahmen nicht wirklich hilfreich ist!

s´mariele“ ist nun im wahrsten Sinne des Wortes geknickt...

 

Auch bei den restlichen Sektionen haben sich die Country Jeeper sehr bemüht, um für Fahrer und Jeep „Entsprechendes“ zu bieten!

 

 

Für den Super-Sprint über 100 Meter am freien Felde verbleibt zu bemerken, daß je ein „Wahnsinniger“ mit einem TJ 2,5lt und ein weiterer „Wahnsinniger“ mit einem TJ 4lt HO in den entsprechenden Klassen mit Zeiten wie “6,48“ und “6,14“ den 1. Rang belegen!

(...ich denke eigentlich, daß sie geflogen sind, nicht gefahren...)

Die Sieger der verbleibenden Klassen kann und darf ich nicht als Wahnsinnige bezeichnen, da ich diese nicht persönlich kenne ;-)

 

Schlammloch:

Wie jedes Jahr ein Spektakel der besonderen Art!

Da ich schon von vorherigen Treffen jede Menge Fotos zum Thema Schlammloch habe, versuche ich heuer erst gar nicht, mir einen Platz „1.Reihe fußfrei & Schlammspritzer-Garantie“ zu erkämpfen...

Darum gibt´s weder 500 Bilder mehr in meiner Sammlung, noch kann ich Näheres zum Geschehen berichten.

Doch! Die Schlammspritzer erreichen ganz bestimmt wieder eine Höhe von 5 bis 6 Meter. Das kann man auch in der letzten Zuschauerreihe noch sehr gut feststellen...und sogar hier bekomm´ ich noch was ab von der Gratis-Schlammpackung!

 

 

Samstag Abend: Die schon bekannte Band „Blue Train“ heizt die Stimmung im Festzelt wie immer gewaltig an!

Aber schon währenddessen drängen sich etliche Jeeper „in und an“ der Bar.

Na und dann erst, als die Band nach mehreren Zugaben sich zur wohlverdienten Nachtruhe begibt...

Ja, jetzt läuft die Bar fast über!

Selbst diejenigen, die vor „lauter Durst“ nicht mehr stehen können...nein nein, keine Gefahr...umfallen kann hier keiner mehr ;-))

Die Stimmung erreicht ihren Höhepunkt!

Wozu tagsüber keine Zeit war, wird nun besprochen, ausdiskutiert...

Erlebnisse von heute und vergangenen Treffen werden ausgetauscht...sofern man sich punkto Durst und Lärmpegel überhaupt noch austauschen kann! ;-)

Interessanterweise lernt man in solchen Situationen dem Gesprächspartner das Wort vom Mund abzulesen...

(Anm. d. Mary-Red.: Es ist immer wieder schön hier Jeepfahrer anzutreffen, denen ich das ganze Jahr über nicht begegne! ;-))

 

Szenewechsel!

Kameraeinstellung auf: „Außerhalb des Festzeltes!“

Klappe!

Handlung:

Samstag kurz vor Mitternacht pirscht sich eine kleine Gruppe in der Tiefe der Nacht im Camp an ein Zelt heran...

Drinnen Licht und leise Stimmen...

Wir, draußen vor dem Zelt planen den perfekten Coup!.....

Nein! Kein Überfall!....obwohl, als wir auf die Sekunde genau, also Punkt Mitternacht unser „Happy Birthday“ anstimmen, hätte man uns sehr wohl für diese Aktion verhaften können...alle Beteiligten hätten es ihrer „eigenen Stimme und Musikalität“ wegen klaglos eingesehen! ;-)))

Nach fast einer Stunde „sagenhaften Geblödels und unbeschreiblichem Gelächter“ kehrt die abtrünnige Truppe wieder in die Festzelt-Bar zurück und setzt hier pflichtbewußt den „Jacky-Marathon“ fort!

(Die wollten doch glatt während unserer Abwesenheit den immensen Vorrat an Jacky wegschütten...in der Annahme „er könne verderben“...;-))

 

Jaja, auch diese Nacht a.d.B. endet erst um 6h früh...

Und deswegen komm´ ich auch zu spät zur:

 

Siegerehrung Sonntag Mittag !

 

Bei folgenden, höchst offiziellen Tatsachen darf ich wieder Namen nennen!

Miss & Mister Jeep werden gekürt!

And the winner is:

 

Sonja Schümann / Jeep Wrangler YJ

&

Ralf Küller / Jeep Wrangler TJ

 

 

JeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjjeepjeepjeepjeepjeepjeepjjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeepjeeP

 

 

 

„Bitte seids ma ned bös“, daß ich „den Bewerb an sich“ nicht wirklich fachmännisch dokumentiert hab´...aber für mich ist eben das jährliche Zusammenkommen der Jeeper in Schellert DIE große Sensation!

 

Und als kleinen Nachsatz möchte´ ich noch vermerken, daß ich für diese Veranstaltung der Country Jeeper Nürnberg wenn nötig sogar aus Afrika anreisen würde!!! ;-)))

 

 

Mit freundlichen Jeepgrüßen,

Bussi

          Maria